IQ-Foil Youth Team: Erfahrungsberichte von den International Games in Cadiz 2024

Vom 04. bis 11.03.2024 hat unser IQ-Foil Youth Team an den IQ-Foil International Games in Cadiz teilgenommen. Es wurden folgende Resultate erreicht:

  • Robin Zeley, 6. Platz
  • Devin Hauser, 30. Platz
  • Finley Evans, 33. Platz

Finley Evans: In den letzten zwei Wochen waren wir zum Training und für eine Regatta in Cadiz, Spanien. Während der ersten Woche, in der wir trainiert haben, haben wir viele verschiedene Bedingungen bekommen, die uns erlaubt haben, viele Fortschritte zu machen. Ich startete deshalb mit einem guten Gefühl in die Regatta. Am ersten Tag haben wir lightwind Slalom gemacht, wo ich relativ gut gefahren bin und daher noch gute Chancen auf einem guten Platz hatte. Am Mittwoch gab es leider zu wenig Wind um Rennen zu machen und wir blieben deshalb an Land. Am Tag danach gab es wieder Wind mit 20-25 Knoten die noch zunahmen. Mein erstes Rennen verlief ziemlich gut da ich in den Bedingungen schnell bin. Leider wurde ich am Start des nächsten Rennens in einem Crash verwickelt der mir zwei Rippen brach. Ich wurde ins Krankenhaus gebracht und konnte die Regatta nicht beenden. Zwar gewann ich den Protest, jedoch konnte ich aus technischen Gründen nur wenig Redress bekommen und beendete daher die Regatta auf dem 33. Platz.

Ich bedanke mich noch herzlich bei allen die mir nach dem Crash geholfen haben.

Devin Hauser: Letzte Woche beendete ich die IQFoil Youth&Junior international Games in Cadiz. Für mich war es ein ziemlich spezieller Event, da ich nach etwa 5 Monaten endlich wieder zum Racen kam. Insgesamt verbrachten wir 2 Wochen in Cádiz. Die zwei Wochen bestanden aus einer Woche Training und Vorbereitung auf die Regatta, und in der zweiten Woche stand die Regatta selbst auf dem Programm. Unsere Unterkunft lag etwa 10 Minuten mit dem Auto vom Regattagelände entfernt. Wir hatten dort ein sehr tolles und großes Haus, in dem das gesamte Team war.

Der Wind in den beiden Wochen war sehr unterschiedlich, von ein paar Malen mit 5-8/9 Knoten bis zu 35/38 Knoten in den Böen. Etwa 3 Tage in den zwei Wochen gab es Wellen mit einer Höhe von bis zu 4 Metern, was ziemlich beeindruckend war. Da wir während der Trainingswoche mit vielen verschiedenen Windbedingungen konfrontiert waren, war es super für uns, da wir uns gut auf die Bedingungen vorbereiten konnten und wussten, was uns erwarten würde. Mit meinem 30. Platz bin ich nicht sehr zufrieden, aber ich denke, es war für mich eher wichtig, wieder in Form zu kommen und mich wieder in den Wettkampf einzufinden. Ab jetzt heisst es voll gas zu geben und in weniger als 2 Monaten geht es weiter.

Ich danke allen die da waren und meiner Familie für den Support.

Robin Zeley: Anfangs März waren wir in Cadiz für ein Trainingscamp und die Regatta. Zuerst trainierten wir eine Woche unter schwierigen Bedingungen. Es gab sehr hohe Wellen und starken Wind, was das Training sehr anspruchsvoll machte. Gegen Ende der Woche wurden die Wellen kleiner und der Wind schwächer.

Die International Games fanden vom 5. bis zum 9. März statt. Ich fühlte mich gut vorbereitet für die Regatta, da ich mich schon gut an den Ort gewöhnt hatte. Die ersten zwei Tage der Regatta hatten wir sehr leichten Wind, und wir machten Slalom Races. An den nächsten zwei Tagen hatten wir dann wieder sehr hohe Wellen und starken Wind. Ich konnte die Wellen und den starken Wind sehr gut bewältigen und erzielte sehr gute Ergebnisse. Ich belegte nach der Qualifikation den sechsten Rang und qualifizierte mich für die Medal Races am Samstag. Am Ende einer Regatta findet immer am letzten Tag das Medal Race statt für die Top 10. Die Teilnehmer von Platz 4 bis 10 mussten im Viertelfinale ums Weiterkommen kämpfen, und die zwei Besten aus dem Viertelfinale kamen dann ins Halbfinale. Das Viertelfinale lief nicht so gut für mich, da ich zwar das ganze Rennen auf dem zweiten Platz lag, aber dann einen Crash hatte und deshalb die Qualifikation für das Halbfinale verpasste. Am Ende beendete ich die International Games in Cadiz als Sechster und bester Schweizer.