Erfahrungsbericht von Philip Klarer:
Vom 4. bis 9. Mai 2023 fanden in Torbole am Gardasee die Internationalen IQ Games statt. Insgesamt waren 21 Nationen vertreten. Ich trat in der Kategorie U19 mit einem Teilnehmerfeld von 69 Athleten an und war gemeinsam mit dem Regionalverband als Teil eines 7-köpfigen Teams vor Ort.
Mein persönliches Ziel für diese Regatta war eine Platzierung in den Top 20. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem ich den 54. Rang belegte, wollte ich damit einen klaren Schritt nach vorne machen. Zur optimalen Vorbereitung reisten wir bereits drei Tage vor Wettkampfbeginn an, um uns an die Bedingungen vor Ort zu gewöhnen.
Der Montag bot sehr gute Bedingungen für Kursrennen. Trotz anspruchsvoller Starts mit rund 70 Athleten auf der Linie gelang mir ein solider Einstieg in die Regatta. Am Dienstag wurden wir zwar aufs Wasser geschickt, jedoch musste das geplante Rennen aufgrund von zu wenig Wind abgebrochen werden, und es konnten keine Slalomrennen durchgeführt werden. Der Mittwoch war von starkem Niederschlag geprägt, sodass keine Rennen stattfanden. Am Donnerstag konnte schliesslich ein Slalomrennen gefahren werden, bevor ein Sturm aufzog und den Wettkampftag frühzeitig beendete. Am Freitag wurden die Junioren bereits am Morgen aufs Wasser geschickt, um die nötigen acht Läufe für ein mögliches Medal Race zu erreichen. Am Nachmittag folgten fünf Upwind-Sprint-Races mit der U19-Kategorie.
Ein besonderes Highlight erlebte ich im letzten Rennen, in dem ich meinen ersten Podestplatz auf internationaler Ebene erreichen konnte, ein sensationelles Gefühl und mir zeigte, was in mir steckt.
Am Ende der Regatta belegte ich den 18. Schlussrang und somit bester Schweizer. Zusätzlich konnte damit mein Ziel, die Top 20 zu erreichen, erfolgreich umsetzen. Mit diesem Resultat bin ich zufrieden, gleichzeitig ist die Motivation, mich weiter zu steigern, deutlich gewachsen. Besonders wertvoll war die Erfahrung, sich in einem internationalen Teilnehmerfeld zu messen, das sich deutlich von nationalen Regatten unterscheidet. Nun bleiben mir noch etwas weniger als zwei Monate bis zur Weltmeisterschaft. Diese Zeit werde ich intensiv nutzen, um gezielt an meinen Schwächen zu arbeiten, meine Stärken weiter auszubauen und mich bestmöglich vorzubereiten